Kann Seide fusseln? Ja, das kann sie. Vielleicht kennen Sie oder Ihre Kunden das Problem: Seidenkleider oder Seidenbettwäsche weisen nach einiger Zeit kleine Fussel auf. Aber keine Sorge, Fusselbildung bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Seide von schlechter Qualität ist. Es ist keine einfache „gut oder schlecht“-Frage. Entscheidend sind das Material und seine Verwendung.
Schließen Sie sich unseren Seidenexperten an und erforschen Sie die Wissenschaft hinter dem Pilling bei Seide – verstehen Sie die Ursachen, wie man es verhindern kann und wie man bereits vorhandenes Pilling behandelt.
Was ist Fabric Pilling?
Pilling bezeichnet die Bildung kleiner Knötchen, Knoten oder Auswüchse auf der Oberfläche von Textilien, die durch Reibung oder Krafteinwirkung entstehen. Diese treten typischerweise unter den Achseln von Hemden, an Kragen von Pullovern, an den Innenseiten der Oberschenkel von Hosen sowie auf Bettlaken oder Kissenbezügen auf. Grundsätzlich kann jedes Textil pillen, insbesondere Polyester, Baumwolle und Wolle.
Der Entstehungsprozess lässt sich in einem Satz zusammenfassen:
Durch Reibung lockern sich die Fasern, verhaken sich oder verknäueln sich und bilden so Knötchen. Je kürzer die Fasern oder je lockerer die Gewebestruktur, desto anfälliger ist das Material für Knötchenbildung.
Viele verwechseln Pilling mit Fusselbildung oder Fadenziehen. Es handelt sich jedoch um unterschiedliche Probleme von Textilien, die sich anhand folgender Merkmale unterscheiden lassen:
- Pilling: Die Oberflächenfasern verklumpen zu winzigen Kugeln oder Clustern.
- Fuzzing: Der Stoff hat mehr weiche, flauschige Fasern, die aber nicht unbedingt Knötchen bilden.
- Hängenbleiben: Der Faden wird von einem scharfen Gegenstand erfasst und herausgezogen; er bildet dabei normalerweise keinen Knäuel.
Pilliert Seide?
Wie bereits erwähnt, neigt Seide zum Pilling. Das Risiko der Pillingbildung ist jedoch deutlich geringer als bei Materialien wie Acryl , Polyester und Wolle . Die Gründe dafür sind folgende:
- Gleichförmige und durchgehende Filamentfasern: Seidenfasern stammen aus den Kokons von Seidenraupen. Die durchschnittliche Faserlänge eines einzelnen Kokons beträgt etwa 1,000 Meter. Das ist deutlich länger als die kurzen Fasern von Baumwolle, Wolle und anderen Materialien. Zudem ist Seidenfaser stark und elastisch, wodurch das Risiko von Faserbruch und Verheddern verringert wird.
- Extrem glatte Oberfläche: Nach dem Spinnen und Weben bilden die gleichmäßigen Seidenfasern eine glatte und ebene Oberfläche. Diese Glätte minimiert die durch Reibung entstehenden äußeren Kräfte und reduziert so das Verheddern der Fasern.
- Enges Gewebe: Abgesehen von Strickwaren werden Seidenstoffe üblicherweise durch das regelmäßige und dichte Verweben von Kett- und Schussfäden zu einer geschlossenen Oberfläche geformt. Diese dichte Struktur (wie beispielsweise Köperbindung) fixiert die Fasern fest und verhindert so Verfilzungen und Pilling.
Dennoch ist Pilling bei Seide nach tatsächlicher Überprüfung oder Online-Recherche keine Seltenheit. Scrollen Sie nach unten, um eine professionelle Analyse der Ursachen für Pilling zu sehen.

Warum fusselt Seide? Was verursacht die Fusselbildung bei Seide?
Bevor wir uns mit der Analyse befassen, müssen wir noch einmal betonen, dass die Fasern nach Durchlaufen der folgenden vier Stadien verfilzen:
- Wenn Fasern kurz oder beschädigt sind, ragen ihre Enden aus der Oberfläche heraus.
- Durch wiederholte Reibung verheddern sich die abstehenden Fasern.
- Die Verwicklung verstärkt sich und es bilden sich kleine Faserknäuel.
- Starke Fasern sorgen dafür, dass die Tabletten an der Oberfläche haften bleiben und nicht abfallen.
Daraus lässt sich schließen, dass die Pillingbildung bei Seide hauptsächlich von zwei Faktoren abhängt: den inneren Fasern/der inneren Struktur und den äußeren Bedingungen.
Faser
Seriöse Hersteller verwenden in der Regel hochwertige Filamentfasern für ihre Stoffe. Die Seidenstoffe von Sinosilk werden aus Maulbeerseide der Güteklasse 6A gefertigt . Dies ist die höchste Seidenqualität und zeichnet sich durch lange, feine und gleichmäßige Fasern aus. Seidenstoffe aus diesem Material weisen nur sehr wenige freiliegende Faserenden auf, wodurch die Neigung zum Pilling reduziert wird. Es gibt jedoch zwei Ausnahmen.
- Kurze Seidenfasern
Manche Stoffe werden aus kurzfaseriger Seide oder sogar aus Bruchfasern hergestellt. Beispiele hierfür sind Rohseide und Regeneratseide. Diese Materialien führen zu Oberflächen mit abstehenden Faserenden, Fusselbildung oder sogar natürlichen Knötchen. Selbst ohne wiederholte Reibung reicht der alltägliche Gebrauch aus, um Pilling zu verursachen.
- Mischfasern
Seidenmischungen erfreuen sich derzeit zunehmender Beliebtheit. Durch die Beimischung anderer Fasern lassen sich Kosten senken oder spezifische Texturen und Eigenschaften erzielen. Beliebte Mischungen sind beispielsweise Seide-Baumwolle , Seide-Polyester und Seide-Wolle. Allerdings neigen diese Mischfasern in den meisten Fällen stärker zum Pilling als reine Seide.
Lösung: Entweder Sie fertigen 100% reine Seide nach Maß oder Sie kaufen diese von einem vertrauenswürdigen Hersteller.
Stoffstruktur
Auch der Herstellungsprozess von Seidenstoffen kann das Risiko der Pillingbildung erhöhen. Im Allgemeinen gibt es zwei Szenarien:

- Gewebte Seide
Im Vergleich zu gestrickter Seide weist gewebte Seide eine bessere Beständigkeit gegen Pilling auf. Dies ist auf die hochgedrehten Garne und die hohe Webdichte zurückzuführen. Es gibt jedoch Ausnahmen:
- Eine lockere Webart kann dazu führen, dass sich Fasern an der Oberfläche leichter lösen, was zu Fusselbildung und schließlich zu Pilling führt.
- Seidenstoffe mit geringer Dichte oder geringes Gewicht neigen aufgrund der durch Reibung verursachten Faserverschiebung auch zur Pillingbildung.
- Glatter Seidensatin neigt bei starker Reibung eher zur Bildung kugelartiger Knötchen als Seidenköper.
- Gestrickte Seide
Obwohl die Maschenstruktur von gestricktem Seidenstoff zu Unterschieden in den Kraft- und Reibungsmustern von gewebten Stoffen führt, ändert dies nichts an der Tatsache, dass er zur Pillingbildung neigt.
- Die Maschenstruktur gewährleistet die Elastizität und Flexibilität des Strickgewebes. Allerdings neigt es auch eher dazu, sich beim Tragen oder Reiben zu verformen. Dies führt zu einer häufigeren Bewegung der Fasern, was die Bildung von Fusseln und Pilling beschleunigt.
- Die relativ lockere und flauschige Oberfläche von gestrickter Seide legt typischerweise mehr Fasern frei. Diese neigen sehr dazu, sich zwischen benachbarten Fasern zu verheddern. Durch Gebrauch und Reibung wird die Knötchenbildung sehr deutlich sichtbar.
- Durch die relativ dichte Struktur werden die Schlaufen und Fasern stabiler. Die Fasern erreichen seltener die Oberfläche, wodurch das Risiko von Verheddern und Verknäueln verringert wird.
Verarbeitung
Die Veredelung des Stoffes ist ebenfalls entscheidend. Wird Seide nicht sachgemäß behandelt, neigt sie schneller als erwartet zum Pilling.
Bestimmte Stoffveredelungstechniken können dazu beitragen, dass der Stoff weniger anfällig für Pilling ist.
- Versengen: Durch diesen Prozess werden abstehende, lose Fasern von der Oberfläche entfernt, wodurch die Fusselbildung reduziert und die Neigung zum Pilling minimiert wird.
- Sonderbehandlungen: Harze und Anti-Pilling-Ausrüstungen können den Faserzusammenhalt stärken und die Verschleißfestigkeit verbessern. Dies ist häufig bei hochwertigen Produkten und Haushaltsartikeln zu beobachten.
- Weichmacherbehandlung: Die während der werkseitigen Verarbeitung verwendeten Weichmacher verbessern das Tragegefühl und erhalten gleichzeitig die Haltbarkeit.
Friction
Wiederholte oder starke Reibung ist die Hauptursache für Pilling bei Seide. Obwohl Seide extrem glatt ist, bedeutet das nicht, dass sie jeder Art von Reibung standhält. Wenn Seide mit einer rauen Oberfläche in Berührung kommt und Reibung entsteht, können sich einige Fasern lösen und sich allmählich verheddern. Mit der Zeit bilden sich dann kleine Knötchen auf der Oberfläche.
Diese Reibung tritt typischerweise in folgenden Situationen auf:
- Reibung, die durch Sitzflächen, Rucksäcke, Gürtel und andere Gegenstände an Seidenkleidung entsteht
- Reibung zwischen Haaren oder Haut und Seidenkissenbezügen oder -laken
- Reibung zwischen Seidenschals und Mänteln oder Jacken
- Reibung an den Achselhöhlen oder Manschetten von Seidenhemden
- Reibung, die durch Maschinenwäsche oder das Waschen mit rauen Stoffen entsteht

Täglicher Gebrauch und Pflege
Obwohl Seidenfasern robust sind, nutzt sich der daraus gefertigte Stoff mit der Zeit ab. Häufiger Gebrauch schwächt die Oberflächenfasern allmählich. Schweiß und tägliche Reibung können dazu führen, dass der Stoff altert, beschädigt wird und sich Knötchen bilden.
Falsches Waschen kann ebenfalls zu Pilling führen. Maschinenwäsche ohne Beachtung des Pflegeetiketts, intensive Waschprogramme, übermäßige Bewegung und Überladung der Waschmaschine erhöhen das Risiko von Pilling. Diese Praktiken können die Fasern beschädigen und dazu führen, dass sie sich ablösen.
Zusätzliche Faktoren
Zusätzlich zu den oben genannten Faktoren gibt es einige Situationen, die Ihnen vielleicht noch nicht aufgefallen sind und die dazu führen können, dass Seide fusselt.
- Eine zu trockene Umgebung verstärkt die statische Aufladung. Seidenfasern werden spröder, brechen leichter und neigen eher zum Verfilzen und Pilling.
- Waschmittelreste machen die Stoffoberfläche rauer, erhöhen die Reibung und verursachen Pilling.
- Raue Haut, lange Krallen und der Kontakt mit Haustieren können Seidenstoffe beschädigen. Zwar lassen sich die beschädigten Stellen abschneiden, um den Stoff glatt zu halten, doch kann dies mit der Zeit ebenfalls zu Pilling führen.
Bedeutet Pilling bei Seide, dass der Stoff von schlechter Qualität ist?
Nicht unbedingt. Die Pillingbildung bei Seide wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören Fasereigenschaften, Struktur, Veredelungsverfahren, Umgebungsbedingungen, täglicher Gebrauch und Waschen. Selbst 100%ige, hochwertige Maulbeerseide kann durch unsachgemäßes Waschen oder wiederholte Reibung Pilling entwickeln.
Es ist normal, dass Seidenprodukte, die Sie bestellen oder kaufen, leichtes Pilling entwickeln. Dies ist eine Folge des täglichen Gebrauchs. Starkes Pilling kann jedoch darauf hindeuten, dass der Stoff kurze Fasern oder Mischgewebe enthält oder nicht ordnungsgemäß gepflegt wird.
Bonus: Pillieren Seidenprodukte?
Pilliert Maulbeerseide?
Das ist möglich. Als Vertreter hochwertiger Seide neigt Maulbeerseide vergleichsweise weniger zum Pilling. Dies liegt an den Eigenschaften ihrer Filamentfasern. Durch geeignete Webverfahren, Fadendichte, Garndrehung und Veredelungsprozesse lässt sich das Pilling weiter reduzieren.
Gestrickte Seidenstoffe oder Bereiche mit häufiger Reibung können jedoch weiterhin Pilling aufweisen. Dies bedeutet nicht, dass Maulbeerseide von minderer Qualität ist. Es ist lediglich eine Folge unsachgemäßer Wäsche oder alltäglicher Abnutzung.

Pilliert Seidengarn?
Das hängt von der Situation ab. Generell neigt Seidengarn jedoch stärker zum Pilling als Seidengewebe. Das liegt daran, dass die Fasern an der Garnoberfläche eher abstehen und dadurch auffälliger sind. Auch nach Reibung verstärkt sich das Pilling, insbesondere bei Garnen aus kürzeren Seidenfasern. Diese Fasern neigen dazu, sich beim Gebrauch zu verfilzen und zu verhaken, was die Pillingbildung begünstigt. Strickwaren, Pullover und Häkelarbeiten aus diesen Garnen neigen daher stärker zum Verfilzen als herkömmliche gewebte Seide.
Garne aus langen, durchgehenden Seidenfasern sind hingegen weniger anfällig für Pilling. Ihre glatte, gleichmäßige Textur trägt zur gleichmäßigen Verteilung der Reibungsspannung bei und macht Ihre Seidenprodukte dadurch geschmeidiger und schöner.
Bildet Rohseide Pilling?
Ja. Rohseide ist eine Seidenart, die relativ anfällig für Pilling ist. Sie wird üblicherweise aus Seidenresten oder kurzen Seidenfasern hergestellt und hat eine natürliche Oberflächenstruktur. Im Vergleich zu unserer 100%igen Maulbeerseide ist Rohseide gröber und weist mehr freiliegende Faserenden auf. Manche Designer, die einen einzigartigen Stil suchen, schätzen gerade ihre schlichte und reine Optik.
Beachten Sie jedoch, dass es bei täglichem Gebrauch und in Umgebungen mit hoher Reibung stark zur Pillingbildung neigt, was eine zusätzliche Bearbeitung und sorgfältige Pflege erfordert.
Pillingbildung bei Seidenkissenbezügen?
Ja, das stimmt. Kissenbezüge sind täglich der Reibung von Haaren, Haut und anderen Faktoren ausgesetzt, insbesondere wenn man sich im Schlaf viel bewegt. Auch häufiger Kontakt mit Hautpflegeprodukten oder Schweiß kann die Fasern schädigen. All diese Faktoren führen zu Abnutzung, Pilling und vorzeitiger Alterung.
Seidenkissenbezüge neigen weniger zum Pilling als Baumwoll- oder Mischgewebe. Kissenbezüge aus Seidenfilamentgarn sind besonders widerstandsfähig gegen Pilling. Dadurch ist Ihr Produkt langlebiger und bietet Ihren Kunden ein angenehmes Liegegefühl. Kissenbezüge aus minderwertiger Seide oder Seidenmischgewebe hingegen haben eine kürzere Lebensdauer und sind anfälliger für Pilling.

Pilliert Seidenbettwäsche?
Ja. Bei unserer Online-Recherche stellten wir fest, dass Seidenbettwäsche häufiger zu Pilling neigt. Obwohl diese lange und glatte Naturfaser aus Seide normalerweise nicht fusselt oder fusselt, ist die Bildung kleiner Knötchen bei regelmäßigem Gebrauch dennoch unvermeidlich. Dies liegt an der Reibung durch Körperbewegungen und Waschen.
Wir erhielten außerdem eine interessante Rückmeldung: Frauen bemerken oft, dass die von ihren Ehemännern benutzten Laken schneller vergilben oder fusseln. Die Ursache liegt wahrscheinlich in der Reibung durch Schweiß, Fingernägel und Haut.
Darüber hinaus hat auch unsachgemäßes Waschen einen erheblichen Einfluss. Die Wahl von Seidenbettwäsche mit hohem Momme-Gewicht von einem zuverlässigen Hersteller und die Beachtung der korrekten Waschanweisungen können die Pillingbildung bei Seide wirksam reduzieren.
Wie kann man verhindern, dass Seide fusselt?
Nachdem wir die Ursachen für das Pilling von Seide verstanden haben, können wir professionelle und wissenschaftlich fundierte Vorbeugemaßnahmen ergreifen. Die Grundregel lautet, Reibung zu minimieren und die Fasern zu schützen.
Wählen Sie hochwertige Seide
Um Pilling von vornherein zu vermeiden, sollte man beim Kauf auf die richtige Qualität achten. Hochwertige Seidenstoffe aus reiner Maulbeerseide reduzieren die Reibung effektiv. Dicht gewebte Stoffe wie Seidentwill und Seidenhabotai sind strapazierfähiger und weniger anfällig für Pilling als locker gewebte oder gestrickte Seide. Bei Seidenbettwäsche bietet ein höheres Momme-Gewicht eine höhere Haltbarkeit als leichtere Varianten und verringert so den Verschleiß im täglichen Gebrauch.
Reibung während des Gebrauchs vermeiden
Die Reibung im täglichen Gebrauch ist die Hauptursache für Pilling bei Seidenprodukten. Daher sollten Sie oder Ihre Kunden den Kontakt mit rauen oder scharfen Gegenständen minimieren oder ganz vermeiden. Dies kann die Lebensdauer von Seidenprodukten verlängern.
Vermeiden Sie direkten Kontakt Ihrer Seidenkleidungsstücke und -schals mit rauen Stoffen, Handtüchern, Gürteln, Schmuck, Reißverschlüssen usw. und waschen Sie diese nicht zusammen mit ihnen. Jeansjacken, schwere Mäntel und Kleidungsstücke mit deutlicher Struktur können die Fasern beschädigen und zu Fusselbildung und Knötchenbildung führen.
Seide richtig waschen
- Seide sollte am schonendsten chemisch gereinigt oder von Hand gewaschen werden. Bei Maschinenwäsche beachten Sie bitte die Pflegehinweise des Herstellers. Unabhängig von der Waschmethode verwenden Sie stets kaltes Wasser, ein spezielles Seidenwaschmittel und den Schonwaschgang. Vermeiden Sie Reiben oder Auswringen der Seide. Dadurch können die Fasern weiter beschädigt werden, was zu Ausfransen, Verfilzungen und anderen Problemen führen kann.
- Verwenden Sie beim Waschen von Seide in der Waschmaschine einen Wäschebeutel, um den Stoff zu schützen und den direkten Kontakt mit der Waschmaschine oder anderen Textilien zu minimieren. Vermeiden Sie eine Überladung der Maschine. Dies reduziert die mechanische Reibung und bietet einen wirksamen Schutz.
- Waschen Sie Ihre Seidenkleidungsstücke auf links, insbesondere Seidenhemden, -kleider und -pyjamas. So wirkt sich Reibung nur auf die Rückseite aus und schützt die glatte, glatte Vorderseite.
- Verzichten Sie auf aggressive Waschmittel, enzymhaltige Waschmittel, Bleichmittel und alkalische Produkte. Diese schädigen die Oberfläche der Seide direkt. Häufige Anwendung solcher Produkte erhöht zudem die Reibung zwischen den Fasern und damit das Risiko von Pilling.
- Gründliches Ausspülen der Seide trägt dazu bei, ihr natürliches Aussehen und ihre Textur zu erhalten und gleichzeitig den Verschleiß zu reduzieren.

Seide richtig trocknen und lagern
- Seide sollte an einem kühlen, trockenen Ort an der Luft getrocknet werden. So wird verhindert, dass der Seidenstoff ausbleicht, vergilbt, steif wird oder beschädigt wird. Sonnenlicht und hohe Temperaturen können die Fasern schwächen und sollten vermieden werden. Seide sollte niemals im Wäschetrockner getrocknet werden. Die Drehbewegung des Trockners verursacht zusätzliche Reibung und beschädigt die Seide.
- Seide sollte nach dem Trocknen an einem trockenen Ort aufbewahrt werden. Vermeiden Sie es, sie mit Parfüm zu besprühen oder zusammen mit rauen Stoffen zu lagern. Um Reibung zwischen den Kleidungsstücken zu verhindern, achten Sie auf ausreichend Abstand zwischen den einzelnen Seidenteilen.
Wie entfernt man Pilling von Seide?
Wir bieten auch Lösungen zur Entfernung bereits entstandener Knötchen aus Seide an. Bevor Sie damit beginnen, sollten Sie jedoch folgende Methoden vermeiden:
- Die Tabletten mit der Hand abziehen
- Die Seidenoberfläche kräftig abreiben
- Direkte Verwendung eines Rasierers
- Zu starkes Drücken der Textilrasierer
Folgen Sie den Anweisungen unten:
- Untersuchen Sie den verklumpten Bereich: Legen Sie Ihr Seidenkleidungsstück flach auf einen sauberen Tisch oder eine andere ebene Fläche. Untersuchen Sie die betroffene Stelle, um das Ausmaß des Schadens festzustellen. Weist der Stoff starke Abnutzungsspuren, Fadenzieher oder andere Mängel auf, ist es ratsam, einen Fachmann mit der Reparatur zu beauftragen.
- Nehmen Sie die Pille vorsichtig heraus: Bei kleineren Knötchenbildungen können Sie diese mit einer kleinen Schere entfernen. Dehnen Sie den Stoff dabei leicht und schneiden Sie die Knötchen vorsichtig ab. Achten Sie darauf, den umliegenden Stoff nicht zu beschädigen.
- Verwenden Sie einen Stoffkamm: Halten Sie den Stoff glatt und faltenfrei, um Beschädigungen oder Fädenziehen zu vermeiden. Kämmen Sie den Stoff vorsichtig mit einem feinen Stoffkamm in eine Richtung. Gehen Sie dabei geduldig vor und üben Sie keinen zu starken Druck aus.
- Verwenden Sie einen elektrischen Fusselrasierer vorsichtig: Dies ist eine relativ einfache Methode, um Knötchen schnell von Kleidung oder Textilien zu entfernen. Allerdings ist sie auch die Methode, die am ehesten zu Beschädigungen führt. Wir empfehlen die Anwendung daher nur bei schwereren Seidenstoffen, Seidenmischgeweben oder Seidenbettwäsche. Wählen Sie die niedrigste Stufe, um sichtbare Knötchen auf Seidenoberflächen zu behandeln.
Obwohl wir die oben genannten Maßnahmen zur Entfernung von Knötchen von Seidenoberflächen anwenden, kann ein erneutes Auftreten nicht ausgeschlossen werden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Seide stets sachgemäß verwenden, pflegen und aufbewahren.
Häufig gestellte Fragen:
Welche Stoffe neigen am stärksten zum Pilling?
Stoffe, die hauptsächlich aus kurzstapeligen oder synthetischen Fasern bestehen, neigen am ehesten zum Pilling. Acrylstoffe weisen ein extrem hohes Pillingrisiko auf. Lose Fasern an ihrer Oberfläche können sich verhaken und fest miteinander verkleben, wodurch schwer zu entfernende Knötchen entstehen. Auch Polyester und Polyestergemische neigen zum Pilling. Wolle, Baumwolle und Viskose haben ein mittleres Pillingrisiko. Seide fusselt zwar auch, das Risiko ist jedoch geringer.
Ist Seide anfällig für Fädenziehen?
Ja. Seide neigt eher zum Hängenbleiben als zum Pilling. Die durchgehenden Seidenfasern sind zwar resistent gegen Pilling, bleiben aber leicht an scharfen Gegenständen hängen. Zu den Seidenarten, die anfällig für Hängenbleiben sind, gehören Seidensatin, Seidencharmeuse, Seidenchiffon und Seidengeorgette. Vermeiden Sie den Kontakt von Seide mit Reißverschlüssen, Klettverschlüssen, Tierkrallen und scharfen Fingernägeln.
Bildet Seide nach dem Waschen Pilling?
Das kann sein. Wenn man Seide stark reibt oder aggressive Waschmittel verwendet, kann sie fusseln. Die richtige Pflege beugt nicht nur Fusselbildung und Beschädigungen vor, sondern verlängert auch die Lebensdauer des Stoffes.
Fazit
Seide kann fusseln. Hochwertige Materialien und die richtige Pflege minimieren dieses Risiko jedoch. Sie können Seide daher auch in zukünftigen Projekten bedenkenlos verwenden, insbesondere Seidenstoffe von Sinosilk.
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